Donnerstag, 8. März 2018

#MakingCENS in Santiago de Chile

Auf Einladung des Centro Nacional en Sistemas de Información en Salud (CENS) durften wir am 8.3.2018 bei den TechTalks in Anwesenheit des neuen Gesundheitsministers Emilio Santelices über unsere Erfahrungen bei der Integration von FHIR mit anderen Standards berichten. FHIR spielt bei den Plänen für den Aufbau einer Nationalen Health IT Infrastruktur in Chile eine zentrale Rolle. Dem CENS kommt dabei die Aufgabe zu, zwischen den verschiedenen Akteuren im Chilenischen Gesundheitswesen zu koordinieren und zentrale Vorgaben im Bereich der Standardisierung zu erarbeiten.
Im ersten Schritt wird an der Implementierung eines Healthcare-Provider-Directories gearbeitet.

Wir freuen uns besonders über die vielen positiven Rückmeldungen und die große Begeisterung für FHIR in Chile!
...und darauf, die Initiative beim geplanten Connectathon im Herbst weiter unterstützen zu dürfen!











































Mittwoch, 7. März 2018

KBV goes FHIR

Nur wenige Tage nach der Bekanntgabe des QMS, folgt der nächste Paukenschlag:
Dennoch: Die Einigung auf eine technologische Basis ist nur der erste Schritt.
Nur wir es nun schaffen, alle zusammenzuarbeiten und gemeinsam kompatible, abgestimmte Profile für Deutschland zu erstellen, kann Großartiges entstehen.



Google publiziert FHIR-Tools


Vor wenigen Tagen gab Google die Veröffentlichung der FHIR Protocol Buffer Implementierung bekannt.


Protocol Buffers (protobuf) ist ein Datenformat zur Serialisierung strukturierter Daten. Für eine Vielzahl an Programmiersprachen wird eine offizielle Implementierung von Google als freie Software bereitgestellt, unter anderem C#, C++, Objective-C, Java, Python und Ruby.

Mit Protobuf erhält FHIR eine alternative Möglichkeit, Ressourcen zu serialisieren, die deutlich performanter ist als XML.

Der folgende XML-Code benötigt mindestens 69 Bytes und ca. 5.000-10.000 Nanosekunden zum parsen:
  <person>
    <name>John Doe</name>
    <email>jdoe@example.com</email>
  </person>

Im Protobuf-Binär-Format benötigt die gleiche Information nur noch 28 Bytes und ca. 100-200 Nanosekunden zum parsen.

Dies bietet der FHIR-Community spannende Möglichkeiten, FHIR in high-volume und bandbreiten-begrenzten Szenarien zu nutzen.

Google verspricht in der gleichen Ankündigung die Veröffentlichung weiterer Tools, um die Entwicklung von FHIR-basierten Applikationen für die Forschung und das Management von Gesundheitsdaten zu unterstützen.

Wir warten gespannt...